Methoden

Methoden zur Haarentfernung gibt es viele.

Schmerzhafte und weniger schmerzhafte.

Temporäre und dauerhafte.

Teure und günstige.

Hautreizende und -schonende.

Zeitaufwändige und schnelle.

Auf dieser Seite stelle ich Ihnen die gängigsten Möglichkeiten der Haarentfernung vor und werde Sie nach den oben genannten Kriterien miteinander vergleichen. So können Sie selbst entscheiden, welche Art Ihnen zusagt. Denn jede Methode hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile und ist je nach Körperregion mehr oder weniger geeignet.

Beginnen wir mit den Methoden, die jeder kennt:

Haarentfernung durch Rasur

Bei der Rasur handelt es sich sicher um die am weitesten verbreitete Methode zur Haarentfernung. Mit Hilfe eines Rasierers werden die Haare dabei an der Hautoberfläche abgeschnitten. Das Haar wird allerdings nicht entfernt, sondern nur gekürzt, sodass es zunächst nicht mehr fühlbar ist. Hier knüpfen wir bereits mit dem ersten großen Nachteil an: Schon nach wenigen Stunden, spätestens am nächsten Tag sind die kurzen, nachwachsenden Härchen wieder fühlbar, kurz darauf auch sichtbar. Je nach Haarfarbe kann das schnell unästhetisch und ungepflegt wirken.

Um den Rasierkomfort zu erhöhen, wird in aller Regel Rasierschaum verwendet, damit die Rasierklinge besser über die Haut gleitet. Um die Rasur immer angenehmer zu machen, stieg die Klingenzahl auf mittlerweile maximal sechs, die teilweise einzeln federnd gelagert sind. Auch finden sich am Rasierer in aller Regel Feuchtigkeitsstreifen, die ein besseres Gleiten ermöglichen, und Gummilamellen, welche die die Haare vor der Rasur aufrichten.

Entgegen aller Versprechen der Hersteller, dass ein farbiger Streifen mit etwa einem Millimeter Breite oder ein sich auflösendes Gelpolster die Haut bei der Rasur pflegen und somit Rötungen vermeiden soll, werden wir immer wieder eines Besseren belehrt. Durch das Rasieren wird die Haut gereizt, kleinere Schorfe werden abgerissen und bluten wieder und im Allgemeinen ist die Verletzungsgefahr nicht ganz gering – zwar sind die Schnittwunden durch den Rasierer in aller Regel bei sachgemäßer Anwendung nicht gefährlich, allerdings auch nicht besonders ansehnlich. Recht schnell geschieht es auch, dass ein Haar beim versuchten Wiederaustritt von einer Hautschuppe oder Hautschicht behindert wird. Eingewachsene Haare sind die Folge.

Die Klingen des Rasierers müssen, um eine möglichst schonende Rasur zu ermöglichen, häufig ausgetauscht werden. Das ist je nach Produkt nicht kostengünstig.

Die großen Vorteile des Rasierens sind unbestrittenermaßen die Schnelligkeit der Anwendung und die Tatsache, dass eine fachgerechte Rasur komplett schmerzfrei abläuft.

 

Schmerzhaftigkeit: Rötungen und Reizungen sind möglich
Dauerhaftigkeit:nur unmittelbar nach der Rasur glatt; tägliche Anwendung nötig
Kosten:je nach System und Häufigkeit, circa 10 € im Monat
Zeitaufwand:hoch, da häufige Anwendung nötig

Haarentfernung durch Epilieren

Ähnlich wie das Rasieren, aber eindeutig schmerzhafter ist das Epilieren. Dabei werden die Haare nicht an der Oberfläche abgeschnitten, sondern samt den Wurzeln durch rotierende Walzen herausgerissen. Dabei gibt es eine riesige Auswahl unterschiedlicher Geräte, die sich in Bauweise und Verarbeitungsqualität unterscheiden. Selbstverständlich ebenfalls im Preis. Einige Epilierer verfügen außerdem über Zusatzfunktionen wie eine Rasierfunktion oder eine Kühlung der Haut zur Schmerzvermeidung. Alle Geräte sollten aber immer im rechten Winkel zur Hautoberfläche stehen und gegen die Haarwuchsrichtung geführt werden.

Ein großer Vorteil dieser Methode zur Haarentfernung ist, dass sie zu einer vollständig glatten Hautoberfläche führt. Da das Haar mit der Wurzel entfernt wird, bleiben auch keine Stoppeln zurück. Außerdem sind die epilierten Hautregionen in der Regel für mehrere Wochen haarfrei.

Leider wachsen Haare auch unterschiedlich schnell, weshalb es dann in der Realität nicht ausreicht, alle paar Wochen zu epilieren. Sehr feine Haare erfassen die kleinen Pinzetten des Epilierers außerdem nicht – sie bleiben unversehrt stehen.

Ebenfalls ist für die meisten eine Epilation der Achseln oder gar des Intimbereichs dank der entstehenden Schmerzen undenkbar – die Methode eignet sich also lediglich zur Haarentfernung an den Beinen, eventuell noch den Armen.

Ein oft genanntes Problem bei der Epilation ist das Einwachsen der Haare. Viele Frauen klagen über zum Teil sogar schmerzhafte, mindestens aber unansehnliche Erhebungen, die dadurch entstehen, dass das Haar unter der Hautoberfläche weiter wächst und sich nicht selten entzündet. Die Entfernung dieser eingewachsenen Haare geht – wenn sie nicht fachmännisch ausgeführt wird – häufig mit Schmerzen, wochenlangen Schorfen und teilweise sogar Narben einher.

Positiv zu erwähnen ist, dass der Epilierer nach der Erstanschaffung keine weiteren Kosten verursacht. Es müssen nicht etwa wie beim Rasierer Klingen ausgetauscht werden. Pflegt und wartet man sein Gerät regelmäßig, kann es einem jahrelang erhalten bleiben.

 

Schmerzhaftigkeit:recht schmerzhaft; eingewachsene Haare sind wahrscheinlich
Dauerhaftigkeit:mehrere Wochen glatte Haut
Kosten:je nach Epilierer zwischen 60 und 80 Euro
Zeitaufwand:seltene Behandlung, doch hierbei hoher Zeitaufwand

Haarentfernung mit Wachs

Die Haarentfernung mit Wachs ist so einfach wie effektiv. Hierbei werden die Haare mittels Wachses samt Wurzel herausgerissen. Dabei unterscheidet man zwischen Kalt- und Warmwachsen.

Bei der Warmwachs-Methode wird das Wachs geschmolzen, dann aufgetragen. Meist wird dann noch eine Hilfe zum späteren Entfernen aufgetragen. Das sind in aller Regel Papier- oder Baumwollstreifen. Nach dem Abkühlen des Wachses wird dieses mit Hilfe der Streifen entgegen der Haarwuchsrichtung ruckartig entfernt.

Bei einer Haarentfernung mit Kaltwachs entfällt das separate erwärmen der Streifen. Denn diese werden einfach zwischen den Handflächen erwärmt, auf aufgelegt und etwas später ruckartig abgezogen.

Beide Methoden können prinzipiell am gesamten Körper angewendet werden. Je nach Körperregion kann dies aber besonders schmerzhaft sein. Die Vor- und Nachteile sind dabei dieselben, wie beim Epilieren. So bleibt die Haut länger haarfrei, doch handelt es sich dabei um eine recht schmerzhafte Methode.

Gibt man das Wachsen in erfahrene Hände – oft eine gute Idee, da man selbst sehr gehemmt ist, einen Streifen abzuziehen, in Anbetracht der zu erwartenden Schmerzen – dann lässt man schnell jährlich ebenso viel liegen wie beim Frisör.

Einige Menschen mit empfindlicher Haut vertragen die Stoffe im Wachs nicht oder klagen auch noch Tage nach dem Wachsen über Schmerzen.

 

Schmerzhaftigkeit:sehr schmerzhaft, da die Haare mit Wurzel herausgerissen werden
Dauerhaftigkeit:mehrere Wochen
Kosten:je nach Methode ca. 50 - 100 Euro im Monat
Zeitaufwand:hoch, doch nur wenige Anwendungen pro Monat nötig

Haarentfernung durch Cremes

Eine in aller Regel komplett schmerzlose Enthaarungsmethode ist die Verwendung einer Creme. Diese wird auf die Haut aufgetragen und muss dann zwischen 3 und 10 Minuten einwirken. Die Enthaarungscremes enthalten ätzende Substanzen, die das Haar ab- und auflösen. Da diese Cremes aber hautreizend sind, sollte ein übermäßiger Hautkontakt vermieden werden. So werden meist Spatel mitgeliefert, mit deren Hilfe man die Paste auf die Haut auftragen kann. Besonders sensible Bereiche wie das Gesicht oder der Intimbereich sollten außerdem nur mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Hier kann es leicht zu Hautreizungen kommen. Vor und nach der Verwendung sollte die Haut möglichst geschont werden. Vorher sollte man übermäßige Sonneneinstrahlung vermeiden und danach eine Feuchtigkeitscreme verwenden. Wer an einer chronischen Hauterkrankung wie Neurodermitis leidet, sollte auf keinen Fall eine Enthaarungscreme verwenden.

Besonders unangenehm ist zudem der Geruch einiger der Cremes.

 

Schmerzhaftigkeit:in der Anwendung völlig schmerzfrei; es kann aber bei empfindlicher Haut zu Reizungene und Rötungen kommen
Dauerhaftigkeit:die Haare werden an der Hautoberfläche entfernt; häufige Anwendung nötig
Kosten:je nach Marke, circa 10 € pro Packung
Zeitaufwand:hoch, da häufige Anwendung nötig und die einzelne Anwedung recht lange dauert

Haarentfernung durch Licht / IPL

Bei der Haarentfernung durch Licht, wird eine breitbandig gepulste Lichtquelle (IPL = Intense Pulsed Light) verwendet. Diese sendet in kurze Lichtblitze aus, welche über die Farbpigmente im Haar in die Haut gelangen. Dort werden sie in Wärme umgewandelt und veröden so die Haarwurzeln. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass sie nahezu schmerzfrei ist und dazu noch sehr lange anhält. Doch benötigt man einige Behandlungen, um wirklich alle Haare zu zerstören. Außerdem ist die Energiemenge, die abgegeben wird, nicht besonders hoch. Das hat zwar den Vorteil, dass es IPL-Geräte sogar für den Hausgebrauch gibt. Hier sollte man sich aber genau über die korrekte Anwendung informieren, da ansonsten Schäden an der Haut auftreten können.

 

Schmerzhaftigkeit:nahezu schmerzfrei
Dauerhaftigkeit:sehr lange; wegen der geringen Lichtleistung wachsen die Haare allerdings nach einer Weile wieder nach
Kosten:Kosten für ein IPL-Gerät zwischen 150€ und 500€
Zeitaufwand:mittel; einige Anwendungen nötig

Haarentfernung durch Laser

In der Anwendung unterscheidet sich eine Laser-Haarentfernung nicht von einer IPL-Behandlung. Auch hier wird mittels Lichts die Haarwurzel zerstört. Allerdings unterscheidet sich der Lichttyp. Bei einer Laser-Haarentfernung wird eine monochromatische kohärente Lichtquelle verwendet. Dies hat den Vorteil, dass eine äußerst hohe Energiemenge konzentriert auf die Haarwurzel abgegeben wird. Dies führt zum einen schneller zu sichtbaren Ergebnissen und zum anderen zu einem geringeren Verbrennungs- und Verletzungsrisiko. Diese Geräte dürfen allerdings nur von geschultem Fachpersonal verwendet werden.

 

Schmerzhaftigkeit:schmerzfrei
Dauerhaftigkeit:extrem lange; Haare können so dauerhaft verödet werden
Kosten:mittel, da nur wenige Behandlungen nötig. Auf längere Zeit günstig, da es sich um eine dauerhafte Haarenfernung handelt
Zeitaufwand:gering; wenige Anwendungen nötig

Fazit

Sie haben erfahren, dass es sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Haarentfernung gibt. Jede hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

Ich persönlich bin aber von der dauerhaften Haarentfernung durch einen Laser überzeugt. Deshalb verfüge ich in meinem Kosmetikstudio über einen Spark High Power Diodenlaser. Dieser gehört zur absoluten Oberklasse der weltweit eingesetzten Laser für dauerhafte Haarentfernung. Er ist mit der modernsten und innovativsten Technologie ausgestattet und sorgt damit für optimale Ergebnisse.

Mit ihm sind Behandlungen schmerzfrei, es sind kürzere Behandlungszeiten nötig und weniger Anwendungen müssen durchgeführt werden. Das spart Zeit und Geld!

Viele meiner Kunden und Kundinnen wurden bereits durch eine glatte, haarlose Haut nach kurzer Zeit überzeugt. Besonders Frauen ist eine dunkle oder starke Behaarung im Gesicht oft unangenehm – das kann am Selbstbewusstsein nagen oder sogar zu sozialer Isolation führen. Ich schaffe schnelle und dauerhafte Abhilfe. Immer mehr Männer wünschen sich klarer definierte Konturen ihres Bartes oder der Haare in ihrem Nacken; auch hier biete ich eine zufriedenstellende Lösung. Oft geht es auch nur darum, Zeit einzusparen. Für berufstätige Frauen beispielsweise ist allmorgendliches Rasieren einfach nicht realistisch. Ich möchte Sie gerne davon überzeugen, dass Sie Ihre Zeit sinnvoller nutzen können. Und sei es schlafend.

Ihnen geht es ähnlich? Machen Sie einfach einen Termin bei mir aus! Gerne berate ich Sie und verschaffe Ihnen in kurzer Zeit ein ganz neues Körpergefühl.